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INTERNATIONAL TENNIS CHAMPIONSHIP

10.000,00 $ 

Junioren - Damen - Herren

ITF - TURNIER INFO -  RESULTATE

Sehr geehrte Damen und Herren! Liebe Tennisfreunde!

Den Ball im Spiel zu halten, so lautet eine Grundregel des Tennis. Sie hat sogar dem weißen Sport seinen Namen gegeben, denn das Wort Tennis ist bekanntlich die englische Version des französischen "tenez!", was so viel heißt wie: "haltet!"

Ich danke Ihnen für die Einladung zum ersten ITF-Turnier „Kenn Open“. Der heutige Termin gehört für mich zu den angenehmen Seiten meiner Tätigkeit. Wie einige von Ihnen wissen, schwinge auch ich ab und an das Racket, und bin immer froh, wenn ich die Zeit finde, mir ein großes Match life oder via Bildschirm anzuschauen Deshalb freue ich mich ganz besonders, dass hier in Kenn ein Weltranglistenturnier stattfindet, in dem die Zuschauer hautnah hochklassige Spiele sehen werden. Ich möchte mich bei dem Veranstalter, Herrn Boris Cucka als Betreiber des Sport Centers Kenn, ganz herzlich bedanken. Diese internationale attraktive Tennisveranstaltung mit einem vielseitigen Rahmenprogramm in Kenn möglich zu machen, erfordert hohen persönlichen Einsatz und großes Engagement. Hierfür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung.

Sicherlich werden zu der Begeisterung von Zuschauern und Teilnehmern auch der edle Wein der Roemischen Weinstrasse und unsere gastfreundlichen Mitbürgerinnen und Mitbürger einen großen Beitrag leisten. Liebe Gäste, ich wünsche uns allen eine spannende Tenniswoche und den Teilnehmern verletzungsfreie und erfolgreiche Matches bei hoffentlich bestem Wetter.

Ihr Berthold Biwer Bürgermeister der Verbandsgemeinde Schweich an der Roemischen Weinstrasse

 

Grußwort zum ITF Tennis Turnier

Vom 07. bis 13. September 2009 werden im Tenniscenter in Kenn ca. 200 Tennisspieler der Weltklasse aufschlagen und im Rahmen des ITF-Turniers um Preisgelder und Weltranglistenpunkte kämpfen.

Dem Veranstalter, Boris Cucka, ist es gelungen, dieses qualitativ hochrangige Weltranglistenturnier, das zu einer auf dem gesamten Globus etablierten Serie gehört, nach Kenn zu holen.

Mit dieser internationalen Veranstaltung und dem hochrangigen Teilnehmerfeld aus erfahrenen Spielern und aufstrebenden, jungen Talenten wird Kenn für einige Tage das Zentrum des Tennissports in der Region sein. Spannende und attraktive Matches mit hochklassigen Ballwechseln garantieren eine Tennisveranstaltung auf höchstem internationalem Niveau. Dazu wird ein umfangreiches Rahmenprogramm die „Kenn Open“ begleiten.

Dem Veranstalter, Herrn Cucka, gebührt Dank für sein großes Engagement und deshalb wünsche ich ihm ein gutes Gelingen des Turniers, sowie den  Spielern und auswärtigen Gästen der „Kenn Open“ spannenden Sport und einen angenehmen Aufenthalt in Kenn.

Rainer Müller, Bürgermeister der Ortsgemeinde Kenn

 

 

Deutsche im Finale unter sich Tennis

Marc Sieber gewinnt Premiere der Kenn Open – 6:2 und 6:4 im Endspiel gegen Bastian Knittel.

Kenn.  Es war wie so oft bei Tennisturnieren. Das Endspiel ist selten das beste des Wettbewerbs. Und das war bei den Kenn Open, der Premiere des ITF-Future-Turniers im Tenniscenter von Boris Cucka, nicht anders. Nach 70 Minuten stand Marc Sieber als Sieger fest.Sieber hatte zwar im Halbfinale den an Nummer 1 gesetzten, erst 17-jährigen Serben Filip Krajinovic mit 2:6, 6:4, 6:0 ausgeschaltet, aber als Favorit galt dennoch Bastian Knittel, der während des gesamten Turniers auf sehr hohem Niveau gespielt und nach einem überzeugenden 6:2, 6:2-Erfolg über den Belgier Bart Goevarts als Erster das Endspiel erreicht hatte.

Welchen Verlauf das Duell der beiden Linkshänder nahm, dokumentieren die Selbstgespräche, die Knittel während der Partie führte. „Die ganze Woche habe ich so super gespielt und jetzt kriege ich nichts auf die Reihe.“ Oder: „Ich sollte mit rechts spielen, das wäre wahrscheinlich besser.“ Und schließlich, an sein Gegenüber gewandt: „Marc, mach doch mal einen Fehler. Bitte.“
Doch Marc Sieber erhörte ihn lange nicht. „Ich habe heute das beste Tennis der Woche gespielt“, gab der erst 21-jährige Bayer zu. Dabei wäre das nicht einmal notwendig gewesen. Denn Knittel machte es ihm leicht. Er produzierte eine Unzahl leichter Fehler, auch mit seinem Paradeschlag, der Rückhand. Der erste Aufschlag kam kaum einmal, die meisten Grundschläge gerieten zu lang, die Stopps blieben im Netz hängen.

Mit Ausnahme der Startphase, als er seine Favoritenrolle zu bestätigen schien und im dritten Spiel das Break schaffte. Danach gewann Sieber acht Spiele in Folge und sicherte sich quasi nebenbei als Zwischenstation den ersten Satz mit 6:2.
Als niemand mehr einen Pfifferling auf den 26-jährigen Schwaben gesetzt hätte, witterte er noch einmal Morgenluft. Jetzt gewann er vier Spiele hintereinander – ein dritter Satz schien wieder in Reichweite. „Da habe ich ein bisschen gewackelt“, gab Sieber zu, der von einer Sekunde zur anderen seine Lockerheit verloren hatte und dadurch selbst Fehler machte.
Aber Knittels Zwischenhoch endete beim 4:5 im zweiten Satz. Sieber brachte seinen eigenen Aufschlag sicher durch und errang den erst zweiten Turniersieg seiner noch jungen Karriere. Im Doppel reichte es nicht ganz. Da unterlag er mit Patrick Taubert gegen die weißrussisch-russische Kombination Nikolai Fidirco/Andrei Plotny nach Match-Tiebreak mit 6:2, 4:6, 9:11.


Belgier vermasselt Durchmarsch

Das Spiel des Tages zwischen dem an Nummer eins gesetzten Serben Filip Krajinovic und dem ungesetzten Marius Zay war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Aber zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass es kein rein deutsches Halbfinale mehr geben würde.

Kenn. (wir) Der Spielverderber war der Belgier Bart Govaerts, als Nummer 1255 der Weltrangliste die Überraschung schlechthin bei den ersten Kenn Open. Goevarts, der schon am Tag zuvor den an Nummer sieben gesetzten Tschechen David Novak mit 6:4 und 6:2 ausgeschaltet hatte, schlug auch den an vier gesetzten Patrick Taubert klar mit 6:2 und 6:2.
 
Auf diesen Belgier trifft nun Bastian Knittel, der sich mit 6:3 und 7:5 gegen den ebenfalls aus Tschechien kommenden Jiri Skoloudik (Nummer fünf) durchsetzte. Knittel hatte sich am kühlen Mittwoch "leicht gezerrt und deshalb vorsichtig begonnen". Dann ging es plötzlich doch gut, "ehe der Muskel bei einem Stoppball, den ich erlaufen wollte, zumachte". Die Folge war ein 1:4-Rückstand. Dann wackelte sein Gegner mental, hatte aber auch Pech: "Bastian hat bestimmt 20 bis 25 Mal die Linie getroffen."
 
Über 4:4 kämpfte sich Knittel durch, beim Matchball riss seinem Gegner die Saite.
 
Dennoch sagte der sympathische Tscheche: "Bastian hat verdient gewonnen, weil er am Ende doch das konstantere Spiel zeigte."
 
Knittel rechnet mit einem heißen Halbfinale gegen den Belgier Govaerts - wie Knittel Linkshänder. Er hat sich seinen Gegner genau angeschaut. "Er spielt eine sehr gute Vorhand und umläuft die Rückhand deswegen oft."
Dagegen spielt der Ditzinger eine sehr variable Rückhand - einhändig. Marc Sieber ist mit einem 6:3 und 6:4 über den vom Vortag nach dem fast dreistündigen Achtelfinale noch völlig kaputten Australier James Lemke unter den letzten vier. Er wird entweder auf Krajinovic oder Zay treffen.
 
Die Halbfinals am Samstag und das Endspiel am Sonntag beginnen jeweils um 14 Uhr. Nach den Halbfinalspielen wird in Kenn noch eine Tennisparty mit viel Musik gefeiert.
 
Der Kenner Turnierchef Boris Chucka verspricht zudem "einige Überraschungsgäste". Der Eintritt zu dieser Veranstaltung - wie auch zum Turnier - ist frei.

Nach dem Turnier folgt eine Party. Dagegen spielt der Ditzinger eine sehr variable Rückhand - einhändig. Marc Sieber ist mit einem 6:3 und 6:4 über den vom Vortag nach dem fast dreistündigen Achtelfinale noch völlig kaputten Australier James Lemke unter den letzten vier. Er wird entweder auf Krajinovic oder Zay treffen.
 
Die Halbfinals am Samstag und das Endspiel am Sonntag beginnen jeweils um 14 Uhr. Nach den Halbfinalspielen wird in Kenn noch eine Tennisparty mit viel Musik gefeiert.
 
Der Kenner Turnierchef Boris Cucka verspricht zudem "einige Überraschungsgäste". Der Eintritt zu dieser Veranstaltung - wie auch zum Turnier - ist frei.


Turnier ist perfekt

Kenn. (wir) Auch für Philip Davydenko, den im Salmtal wohnenden Cousin des Weltklassespielers Nikolai Davy denko, war in Runde eins gegen den Ungarn Kornel Bardoczky Endstation. Die gesetzten Deutschen spazierten im Gegensatz zur Nummer eins, dem Serben Filip Krajinovic, der gegen den Spanier Samper-Montana über drei Sätze gehen musste, durchs Turnier. Sowohl Bastian Knittel (Nummer zwei) als auch Marc Sieber (drei) und auch Patrick Taubert (vier) gaben jeweils nur vier Spiele ab. Ein hochklassiges Match lieferten sich die Tschechen Jiri Skoloudik und Michael Schmid, das der an Nummer fünf gesetzte Skoloudik gewann, weil er das variantenreichere Spiel zu bieten hatte. Und dann gab es da noch die Marathon-Männer James Lemke und Adrian Sikora. Der Slovake verpasste die Abfahrt seines Zuges, weil er sich in das Match gegen den an Nummer acht gesetzten Australier verbiss. 2 Stunden und 58 Minuten dauerte das fast nur von der Grundlinie geführte Duell, in dem beide Akteure ihre konditionellen Ressourcen voll ausschöpfen mussten. Schließlich gewann Lemke mit 4:6, 6:1 und 7:6 (9:7) das bisher längste Match des Turniers. Das "Match of the day" am heutigen Freitag bestreiten die Sieger der bei Redaktionsschluss noch nicht beendeten Duelle zwischen Filip Krajinovic und Ivan Vukovic (Kroatien) sowie Marius Zay und dem Letten Adrians Zguns.
 
Ergebnisse (1. Runde): James Lemke (Australien/Nr. 8 der Setzliste) - Benedikt Müller (TC Kenn) 6:0, 6:0, Filip Krajinovic (Serbien/Nr. 1) - Javier Samper-Montana (Spanien) 6:4, 4:6, 6:0; Achtelfinale: Patrick Taubert (Nr. 4) - Andre Morhorst (beide Deutschland) 6:1, 6:3, Bastian Knittel (Deutschland/Nr. 2) - Kornel Bardoczky (Ungarn) 6:3, 6:1, Marc Sieber (Deutschland/Nr. 3) - Nikolai Fidirko (Weißrussland) 6:1, 6:3, Jiri Skoloudik (Nr. 5) - Michal Schmid (beide Tschechien) 6:4, 6:2, Bart Govaerts (Belgeien) - David Novak (Tschechien/Nr. 7) 6:4, 6:2, James Lemke (Australien/Nr. 8) - Adrian Sikora (Slowakei) 4:6, 6:1, 7:6


"Es ist noch nicht zu spät"

Beim ITF-Future-Turnier in Kenn zählt er schon zu den "Oldies". Dabei ist Bastian Knittel mit 26 Jahren im besten Tennisalter. Und so sieht er das auch selbst und ist deshalb auch bei einem "Future" ("Zukunft") nicht fehl am Platz.

Kenn. Denn der Schwabe, der in Ditzingen in der Nähe von Stuttgart zu Hause ist, hat sein großes Ziel, "unter die Top 100 der Welt zu kommen", noch nicht aufgegeben. Von Beruf ist der 1,80 Meter große Blondschopf Tennisspieler, das finanzielle Auskommen liefern ihm die Turniere, wie die Kenn Open, aber nicht.
 
"Die Preisgelder, die du bei 10 000-Dollar-Turnieren gewinnen kannst, decken bestenfalls die Kosten." Sein Auskommen findet er noch in erster Linie durch die Engagements bei Vereinen. Knittel ist vollbeschäftigt, denn er spielt nicht nur in Deutschland für den Solinger TC (2. Bundesliga), sondern auch noch für Clubs in Österreich, der Schweiz und Belgien.
 
Mit sechs Jahren hat der Linkshänder begonnen, gelbe Filzbälle übers Netz zu befördern und es vor zwei Jahren nach der Halbfinal-Teilnahme bei einem 75 000-Dollar-Turnier in Vietnam bis auf Rang 221 der Weltrangliste gebracht. In dieser Region konnte er sich ein paar Wochen lang halten.
 
Derzeit ist er 346. in der ATP-Rangliste, die für alle Profis das Maß der Dinge ist. Denn sie bestimmt auch, für welche Turniere die Spieler melden können, bei welchen sie durch die Qualifikation müssen oder wo sie sich diese ersparen können. Es ist bezeichnend, dass er gerade eine Qualifikation als den Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn bezeichnet. "2007, in meinem bisher besten Jahr, habe ich bei den French Open in Paris in der ,Quali' gespielt. Das war schon was ganz Besonderes." Obwohl er den Sprung ins Hauptfeld nicht schaffte.
 
Seit diesem Höhepunkt hat er es sich auch abgewöhnt, in lange Zeiträume zu planen. "Ich beurteile von Jahr zu Jahr neu, ob ich weitermache." Und wenn nicht, wird er Sport und Englisch auf Lehramt studieren. Den Versuch, Tennis und Studium zu kombinieren, hatte er nach kurzer Zeit abgebrochen. Vom Turnier in Kenn ist er positiv überrascht: "Es ist selten, dass eine Premiere reibungsfrei über die Bühne geht. Das ist aber hier der Fall. Und es herrscht eine angenehme, fast familiäre Atmosphäre."
 
Der erste Auftritt des Kenners Benedikt Müller im Doppel beim ITF-Future-Turnier an der Seite von Filip Krajinovic war von kurzer Dauer. Mit 0:6, 0:6 kassierten die 17-Jährigen gegen Bastian Knittel und Victor Schmid die Höchststrafe. Müllers Einzel gegen den Australier Lemke war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Er kann nur hoffen, dass der bisherige Trend nicht anhält. Bist gestern Abend war noch keiner der Gesetzten ausgeschieden — Lemke ist die Nummer acht der Liste.


Deutscher Tag in Kenn

Die Gesichter am Ende des ersten Tags, an dem das Hauptfeld bei den 1. Kenn Open ins Geschehen eingegriffen hat, war wie das Wetter: strahlend. Zumindest aus nationaler Sicht. Denn alle drei gesetzten deutschen Spieler erreichten die zweite Runde.

Kenn. (wir) Am Dienstagnachmittag war das Turnier des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Schweich, Berthold Biwer, offiziell eröffnet worden — nach einem Schaukampf ganz besonderer Art. Der siebenjährige Konstantin Cucka, Sohn von Turnier-Chef Boris Cucka, hatte sich mit der Nummer eins des Turniers, dem Serben Filip Krajinovoc, gemessen. Sehr zur Begeisterung der Zuschauer und unter anerkennendem Beifall der Spieler und ihres Trosses.
 
Aber natürlich wurde auch ernsthaft Tennis gespielt. Den kürzesten Weg in die zweite Runde hatte der an Nummer vier gesetzte Deutsche Patrick Taubert. Beim Stand von 4:0 musste sein Gegner Clinton Thomas aus Australien aufgeben. Richtig hart arbeiten musste dagegen die Nummer zwei der Setzliste, Bastian Knittel, der sich erst nach hartem Kampf mit 7:5 und 6:3 gegen seinen Landsmann Jan-Lennard Stuff durchsetzte.
 
Dagegen marschierte Marc Sieber, in Kenn die Nummer drei, locker mit 6:2 und 6:2 gegen den Tschechen Jakub Lustyk in die nächste Runde. Einen tollen Kampf lieferten sich Tobias Hinzmann und Marius Zay, die sich fast zwei Stunden unter der sengenden Sonne über den roten Sand hetzten. Beide operierten sehr viel mit Stopp-Bällen, was den Mann auf der anderen Seite zwangsläufig zum Sprint zwang. Zay gewann am Ende mit 1:6, 6:4 und 6:4. Auffällig: Beide Akteure spielten die Rückhand einhändig — im heutigen Spitzentennis eine Seltenheit.
 
Neben Hinzmann schied noch ein weiterer Deutscher aus. Dominic Metzger war beim 1:6, 1:6 gegen Michal Schmid ohne jede Chance. Am Abend hatte Lokalmatador Benedikt Müller seinen ersten Auftritt. Der 17-jährige Kenner trat im Doppel mit dem gleichaltrigen Krajinovic gegen das schwäbische Duo Bastian Knittel/Victor Schmid an. Diese Partie war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.
 
Am heutigen Mittwoch steht Müller dann im Einzel gegen den an Nummer acht gesetzten Australier James Lemke auf dem Prüfstand. Die Prognose des Youngsters: "Ich habe ihn mir im Training angeschaut. Der ist ganz schön gut." Ein bisschen nervös sei er jetzt schon.


Die Linkshänder kommen

Kenn. (wir) Schon vor dem Start in die Hauptrunde der 1. Kenn Open steht fest: Die Glücksfee war nicht auf der Seite von Lokalmatador Benedikt Müller. Der 17-Jährige vom Tennisclub Kenn wird gleich in der ersten Runde des ITF-Future-Turniers auf einen Gesetzten treffen: den Australier James Lemke.
 
Einige Absagen und Nachmeldungen und die neue Weltrangliste haben unterdessen die Kenner Setzliste völlig umgekrempelt. Die neue Nummer eins ist nun der Serbe Filip Krajinovic (Weltrangliste Nr. 325), der den zuvor topgesetzten Deutschen Bastian Knittel (Nr. 346) vom Platz an der Sonne verdrängte. Hinter Knittel folgen zwei weitere Landsleute im Tableau: Marc Sieber und Patrick Taubert. Auffällig ist die hohe Anzahl der Linkshänder unter den besten Acht: Es ist genau die Hälfte der Gesetzten. Heute Abend werden in Kenn (ab 20 Uhr) einige Show-Spiele ausgetragen. Anschließend ist Party.
 
Endgültige Setzliste: Nr. 1: Filip Krajinovic (Weltranglistenplatz Nr. 325/Serbien), Nr. 2: Bastian Knittel (Nr. 346), Nr. 3: Marc Sieber (Nr.391), Nr. 4: Patrick Taubert (Nr. 513/alle Deutschland), Nr. 5: Jiri Skoloudik (Nr. 557/Tschechien), Nr. 6: Adrians Zguns (Nr. 571/Lettland), Nr. 7: David Novak (Nr. 575/Tschechien), Nr. 8: James Lemke (Nr. 663/Australien)


Die Linkshänder kommen

Kenn. (wir) Schon vor dem Start in die Hauptrunde der 1. Kenn Open steht fest: Die Glücksfee war nicht auf der Seite von Lokalmatador Benedikt Müller. Der 17-Jährige vom Tennisclub Kenn wird gleich in der ersten Runde des ITF-Future-Turniers auf einen Gesetzten treffen: den Australier James Lemke.
 
Einige Absagen und Nachmeldungen und die neue Weltrangliste haben unterdessen die Kenner Setzliste völlig umgekrempelt. Die neue Nummer eins ist nun der Serbe Filip Krajinovic (Weltrangliste Nr. 325), der den zuvor topgesetzten Deutschen Bastian Knittel (Nr. 346) vom Platz an der Sonne verdrängte. Hinter Knittel folgen zwei weitere Landsleute im Tableau: Marc Sieber und Patrick Taubert. Auffällig ist die hohe Anzahl der Linkshänder unter den besten Acht: Es ist genau die Hälfte der Gesetzten. Heute Abend werden in Kenn (ab 20 Uhr) einige Show-Spiele ausgetragen. Anschließend ist Party.


Lena Dimmer siegt im Geschwister-Duell

Sehr zufrieden mit dem Auftakt der 1. Kenn Open ist Veranstalter Boris Cucka. Bei "traumhaftem Wetter" werden heute die letzten acht Qualifikationsspiele bestritten. Die Sieger des Hofacker-Jugendcups stehen bereits fest.Kenn.

Das 1. Kenn Open, ein topbesetztes Tennisturnier der Kategorie "ITF-Future", geht zwar erst am kommenden Wochenende in die heiße Phase. Aber schon die Qualifikationsspiele mit Akteuren, die auf Weltrangplätzen zwischen 300 und 500 gelistet sind, boten hervorragenden Sport. Auch das "Vorspiel" zum ITF-Turnier auf der Kenner Anlage, der "Hofacker-Sommer-Cup" für Jugendliche, bot Tennis vom Feinsten. Die wegen Regens ausgefallenen Spiele vom Freitag wurden am Samstag nachgeholt. Bei den U 16-Spielerinnen kam es im Finale zum Geschwisterduell. Lena Dimmer besiegte Lara Dimmer (beide TC Kenn) mit 6:2, 7:5. Den Kenner Erfolg komplettierte Christina Weis als Dritte. Mit Moritz Morgenroth vom TC Ürzig wurde ein einheimisches Nachwuchstalent seiner Favoritenrolle in der U 16-Klasse gerecht. Er schlug Christian Philippi (TC Kenn) mit 6:2, 6:0, wobei Philippi nur eine kurze Erholungszeit blieb, nachdem er im Halbfinale den an Nummer zwei gesetzten Tim Wernike (TC St. Wendel) mit 3:6, 6:3, 6:4 niedergerungen hatte. Kurios das Endspiel bei den Jungen U 14: Kilian Janzon (Hangelar) führte bereits 6:0, 5:0 gegen Lehnhard Haupt (Ingelheim) und verlor dennoch das Spiel, nachdem er die beiden letzten Sätze mit 6:7 und 5:7 abgegeben hatte. Bei den Jungen U 12 kam Max Brohl vom TV Traben-Trarbach auf den dritten Platz.
 
Am kommenden Samstag gibt es ab 20 Uhr vor dem Finale des ITF-Turniers in Kenn eine Tennis-Gala. Der Eintritt ist ebenso frei wie bei der Spielerparty am Dienstag, 8. September, 20 Uhr. Infos zur 1. Kenn-Open unter  www.tenniscenterkenn.de.


Mehr als nur Profi-Tennis

Ob Regen oder nicht - dem Startschuss der 1. Kenn Open, einem Turnier der Kategorie ITF-Future, steht nichts mehr im Weg.

Kenn. (wir) "Die Plätze können Wasser ganz gut vertragen", sagt Turnierdirektor Boris Cucka, der das Turnier auch nach Kenn geholt hat, "und wenn es nicht anders geht, weichen wir in die Halle aus." So wie am Freitag, als "zum Warmmachen" für das Profiturnier bereits 60 der besten Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren die ersten Runden beim Hofacker Sommer Cup spielten. Am heutigen Samstag tragen sich die Spieler in die Anwesenheitslisten ein ("Sign-in"), anschließend erfolgt die Auslosung für die Qualifikation, die am Sonntag um 10 Uhr beginnt. Um 16 Uhr findet auch ein Schnuppertraining für Kinder statt. "Das ist schon komplett ausgebucht", sagt Cucka, der aber einen Trost bereit hat: "Am kommenden Samstag, unserem Halbfinaltag, werden wir nochmal ein kostenloses Schnuppertraining anbieten." Das Turnier weist eine exzellente Besetzung auf - bisher hat es keine Absage gegeben. Cucka bedankt sich bei Kirstin Schaaf von der DTB-Geschäftsstelle: "Ohne ihre Unterstützung hätten wir den Zuschlag für diese Veranstaltung nicht bekommen." Er will diese Chance natürlich nutzen. "Was Organisation, Betreuung und das ganze Drumherum angeht, wollen wir uns für zukünftige Turniere empfehlen." Cucka peilt in "fünf bis sechs Jahren" eine Steigerung an. Während des Turniers, dessen Hauptrunde am Dienstag startet, wird es auch Rahmenveranstaltungen geben. Die erste am Dienstag (20 Uhr) mit einer Party, speziell zugeschnitten auf die jungen Spieler


Große Pläne

"Tennis hat die Talsohle durchschritten": Diese Aussage stand vor wenigen Wochen im TV. Hätte es noch eines Beweises bedurft, ist er jetzt da. Nach dem Bitburger Tennis Grand Prix, den es seit einem Vierteljahrhundert gibt, soll ein zweites internationales Turnier etabliert werden: Die "Kenn Open", ebenfalls ein Turnier aus der Kategorie ITF-Future.

"Tennis hat die Talsohle durchschritten": Diese Aussage stand vor wenigen Wochen im TV. Hätte es noch eines Beweises bedurft, ist er jetzt da. Nach dem Bitburger Tennis Grand Prix, den es seit einem Vierteljahrhundert gibt, soll ein zweites internationales Turnier etabliert werden: Die "Kenn Open", ebenfalls ein Turnier aus der Kategorie ITF-Future.

Trier. Es wird vom 7. bis 13. September auf der Anlage des TC Kenn stattfinden. Als Turnierdirektor wird Boris Cucka fungieren, der Betreiber des Sport Centers Kenn, der sich bisher schon als Ausrichter von DTB-Ranglisten-Turnieren einen Namen gemacht hat. Nun wird also erstmals ein ITF-Future in Kenn stattfinden. Eines, das mit 10 000 Dollar dotiert ist und bei der der Sieger 17 Weltranglisten-Punkte erhält. Cucka erwartet eine glänzende Besetzung, "weil im selben Zeitraum nur noch ein weiteres Future in Europa stattfindet". Der Chef des Sportcenters will im Vorfeld des zentralen Wettbewerbs den Hofackercup, ein Ranglistenturnier für Damen und Herren, veranstalten (4. bis 6. September). Die Besten dieses Turniers sollen mit Wildcards für das Hauptereignis belohnt werden. Das eigentliche Turnier soll durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, zu dem ein italienischer Abend mit Konzert und Spielerparty, aber auch Prominentenspiele mit Aktiven anderer Sportarten gehören, aufgewertet werden.
 
An den letzten Turniertagen wird zeitgleich mit den letzten Runden des ITF-Wettbewerbs ein DTB-Ranglistenturnier für Damen und Herren auf der Kenner Anlage stattfinden, die über vier Frei- und zwei Hallenplätze verfügt.
 
Cucka hat große Pläne: "Wir wollen nicht auf der Stufe der Future-Turniere stehen bleiben, sondern möglichst schnell in andere Preiskategorien vorstoßen." Dazu müssen aber noch weitere Sponsoren gewonnen werden. Ansonsten sieht sich Cucka gut gerüstet: "Mit dem angeschlossenen Zentrum für Leistungsdiagnostik, der Erfahrung aus den bisher von uns ausgerichteten Wettbewerben und der Tennisakademie Trier bieten wir sportlich optimale Voraussetzungen."
 
Er sieht sich nicht in gefährlicher Konkurrenz zum Turnier des TC Trier: "Erstens liegen wir zeitlich weit genug auseinander. Zweitens bin ich davon überzeugt, dass unsere Region auch zwei hochklassige Tennisveranstaltungen verträgt."


Nationale Dominanz

Mit sehr viel nationaler Präsenz sind die 1. Kenn Open, eine internationale Tennisveranstaltung mit dem Prädikat "ITF-Future", versehen, die vom 4. bis 13. September auf der Freiplatzanlage des Tenniscenters von Boris Cucka über die Bühne gehen.

Mit sehr viel nationaler Präsenz sind die 1. Kenn Open, eine internationale Tennisveranstaltung mit dem Prädikat "ITF-Future", versehen, die vom 4. bis 13. September auf der Freiplatzanlage des Tenniscenters von Boris Cucka über die Bühne gehen.

Kenn. (wir) Als großer Vorteil erweist sich, dass in Europa im selben Zeitraum nur noch ein Turnier dieser Kategorie stattfindet und die Spieler, die von der Weltrangliste her für eine Teilnahme infrage kommen, nicht vor der Qual der Wahl stehen. Wohl erstmals bei einem hochrangigen Turnier der Region stehen zwei deutsche Spieler an der Spitze der Setzliste. Als "Vorspiel" zum ITF-Turnier startet am Freitag (ab 14 Uhr, Samstag ab 9 Uhr) der Hofacker-Sommer-Cup, eine Serie des DTB, an dem Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren teilnehmen. Am Sonntag werden die Finals des Hofacker-Cups (ab 9 Uhr) gespielt, danach beginnt die Qualifikation des ITF-Turniers, die am Montagabend beendet sein wird. Und die meisten der Spieler, die für Kenn gemeldet haben, müssen durch diese "Mühle", denn nur 18 Spieler sind direkt für das Hauptfeld qualifiziert. Es wird auch einige Wildcards geben, einen davon für den Kenner Benedikt Müller. Der 17-Jährige hat just seine Profikarriere gestartet. Der internationale Verband hat die Future-Turniere vor dieser Saison aufgewertet und sie damit gerade für die angepeilte Zielgruppe, die Nachwuchstalente, noch attraktiver gemacht. Der Sieger erhält 17 ATP-Punkte, die einen Spieler in den Regionen über Weltranglistenplatz 300 schon ordentlich nach vorne bringen. Der Finalist kann sich neun Punkte auf sein Konto packen. Für das Erreichen der zweiten Runde gibt es zwar schon einen kleinen Geldbetrag (117,50 Euro), aber noch keine Punkte. Die werden erst ab dem Achtelfinale verteilt. Der Gewinner der Kenn Open kann ein Preisgeld von 1300 Euro einstreichen. Zeitgleich mit der Endphase des Future-Turniers läuft auf der Kenner Anlage auch noch der Hofacker Sommer Cup für Damen und Herren der Altersklasse Ü 40. Auf Einladung von Cucka werden die erste und zweite Klasse der Dreiländereck-Grundschule in Perl und Jugendliche des TC Nennig das Turnier besuchen. Auch der Transport zum und vom Turnier ist kostenlos. Täglich wird es eine kleine Tombola und am Ende des Turniers eine große Verlosung geben. Am Vorabend der Finals lädt Cucka zu einer Tennisgala, "einer offenen Players-Party". Der Eintritt an allen Veranstaltungstagen ist frei. Informationen über die "Kenn Open" sind auf der Internetseite  www.tenniscenterkenn.de abrufbar.
 


 
 

 

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